AKTUELLES

Zeitungsbericht vom 15. Juni 2011


„Rollerfreunde“ an der Mosel






Die „Rollerfreunde Gronau“ verbrachten über Pfingsten einige schöne Tage an der Mosel.Foto:
(Ralph Schippers)


Gronau - Das Mosel-Städtchen Kröv zwischen Traben-Trabach und Bernkastel-Kues war an Pfingsten zum zweiten Mal das Ziel der Jahrestour der „Rollerfreunde Gronau“. Auf dem Programm stand unter anderem eine Ausfahrt nach Luxemburg mit Besuch der Echternacher Altstadt. Dabei ging es auf der Hinfahrt entlang der Mosel, die sich von ihrer schönsten Seite zeigte und bei bestem Wetter immer wieder tolle Panoramen bot. Für die Rückfahrt wählte die Gruppe kleine Eifel-Straßen. In Kröv selbst verfolgten die „Rollerfreunde“ am Samstagabend den 27. Mitternachtslauf und unternahmen eine Schifffahrt. Am Pfingstmontag erreichte die Gruppe, die mit zehn Rollern und einem Begleitfahrzeug unterwegs war, wieder wohlbehalten die Heimat.

Am übernächsten Wochenende (24. bis 26. Juni) ist eine Teilnahme am Internationalen Treffen der „Halterner Großrollerfreunde“ vorgesehen

Zeitungsbericht vom 17. Mai 2010

Zeitungsbericht vom 03.Juni 2009WN

„Rollerfreunde Gronau“ feiern einjähriges Bestehen mit Tour an die Mosel
 
Auf Geburtstagstour waren jetzt die „Rollerfreunde Gronau“: Aus Anlass des einjährigen Clubbestehens ging es über das Pfingstwochenende an die Mosel. Dort war das kleine Städtchen Kröv, gelegen zwischen Traben-Trarbach und Bernkastel-Kues, das Ziel. Bei tollem „Zweiradwetter“ standen nicht nur Ausflüge in die landschaftlich reizvolle Umgebung – unter anderem nach Luxemburg und Trier – an. Am Pfingstsamstag verfolgten die „Rollerfreunde“ live den Kröver Mitternachtslauf, laut Lauflegende Herbert Steffny eine der weltweit bedeutendsten Laufveranstaltungen überhaupt. Mit Mechtild Böhm nahm die Partnerin eines der Clubmitglieder bereits zum fünften Mal erfolgreich beim „Junggebliebenen-Lauf“ über eine Distanz von 9,4 Kilometern teil. Viel zu schnell mussten die Zweirad-Enthusiasten am Pfingstmontag bereits wieder die Heimreise antreten. Über die Eifel – auf dem Foto präsentiert sich die Gruppe vor der Nürburg – ging es wieder zurück ins Münsterland. Insgesamt absolvierten die „Rollerfreunde“ auf Tourenrollern rund 1 000 Kilometer. Foto: rs
Von Ralf Schippers, Gronau
Quelle:  Westfälische Nachrichten



Zeitungsbericht vom 13. Mai 2009 WN

Freiheit auf zwei Rädern


Die „Rollerfreunde Gronau“ feiern ihren ersten Geburtstag. Foto:
Die „Rollerfreunde Gronau“ feiern ihren ersten Geburtstag. Foto:
(privat)


Gronau - „Nichts ist toller als ein Roller“ - an Selbstbewusstsein mangelt es den „Rollerfreunden Gronau“ nicht. Ganz direkt transportieren die rund zwei Dutzend Zweiradenthusiasten ihre Leidenschaft für das Gefährt mit den zwei kleinen Rädern nach außen - sei es als Aufkleber auf ihrem Zweirad, auf der clubeigenen Homepage oder beim Benzingespräch mit Gleich- oder Andersgesinnten. Ein Selbstbewusstsein, das nicht von ungefähr kommt - feiert die Gruppe um Initiator und „Präsi“ Erwin Möllerbernd doch in diesen Tagen ihr einjähriges Bestehen.
Was vor Jahresfrist mit nur einer Handvoll Rollerfahrern begann, hat sich inzwischen zu einer festen Gemeinschaft entwickelt: Regelmäßig ein Mal im Monat treffen sich die Mitglieder des lockeren Zusammenschlusses - einen Vereinsstatus strebt man nach wie vor nicht an - beim Stammtisch zum gemeinsamen Austausch. Dies allerdings nicht mehr wie zu Anfang beim Portugiesentreff, sondern privat bei einem der „Gründungsväter“ des Clubs.
Im Mittelpunkt der gemeinsamen Aktivitäten stehen jedoch die Ausfahrten: Jeden Sonntag steuern die Rollerfreunde den Parkplatz von Möbel Roller an, um von dort aus zu ihren Touren zu starten. Je nach Gusto führen die auch schon mal etwas weiter weg - beispielsweise ins Osnabrücker Land oder in die Baumberge. Häufig sind auch Gastfahrer befreundeter Clubs wie die Baumberger Rollerfreunde oder der Ibbenbürener Club „Blaue Wolke“ dabei. Und immer wieder stoßen auch neue Rollerfahrer hinzu: das am weitesten entfernt wohnende Mitglied reist sogar bis aus Borken regelmäßig zu den Ausfahrten an. Und sollte das Wetter mal nicht mitspielen - bei Rollerfahrern muss es da schon ordentlich regnen - trifft man sich am Sonntag beim Café Kompass zum Klönen. Die Rollerfreunde sind im positiven Sinn ein bunt zusammengewürfelter Haufen: Alle sozialen Schichten sind vertreten, ebenso alle Altersgruppen - von der zehnjährigen Sozia, die bei Mama mitfährt, bis zum Rentner, der die Freiheit auf zwei Rädern genießt. Ebenso abwechslungsreich ist der Fuhrpark: Von der über 40 Jahre alten, liebevoll restaurierten klassischen Vespa bis hin zumkompressorgeladenen „Joghurtbecher“ reicht die Palette der Gefährte. Das einjährige Bestehen nehmen die Rollerfreunde zum Anlass, auf große Tour zu gehen: Über Pfingsten erkundet man die Mosel. Außerdem findet am 12. Juni eine große Jubläums-Fete statt. Interessierte Rollerfahrer, die zu den „Rollerfreunden Gronau“ stoßen wollen, können sich an Erwin Möllerbernd ( 0175/ 407 26 15, E-Mail: majesty.2001@freenet.de) wenden oder einfach zu einer der kommenden sonntäglichen Ausfahrten kommen (Treffpunkt Möbel Roller, 10 Uhr). Auch Interessenten aus umliegenden Orten sind willkommen, sollten aber über einen Roller mit mindestens 125 Kubikzentimeter verfügen.
von Ralph Schippers, Gronau

Quelle: Westfälische Nachrichten

 Zeitungsbericht vom 24. April 2008 WN



Gronau/Epe. Der eine bevorzugt die moderne „Joghurtbecher“, sprich Plastik-Variante, für den anderen geht nichts über die Blechausführung in am liebsten klassischer Wespenform. Wieder andere lieben es futuristisch oder – ganz gegensätzlich – vor allem pragmatisch-einfach. Die Rede ist von den Liebhabern jener Zweiradgattung, die ihren Anfang im Nachkriegs-Italien nahm und längst den Weg über die Alpen gefunden hat: des Motorrollers. Auch in Gronau und Epe gibt es sie – und so wundert es nicht, dass sie sich jetzt zu einem eigenen Club zusammengeschlossen haben, den „Rollerfreunden Gronau“. Bereits sieben „Mitglieder“ hat die nur wenige Wochen alte Interessengemeinschaft, die sich – die Bezeichnung lässt es erahnen – eher als lockerer Zusammenschluss denn als Verein mit festen Statuten versteht. Und es sollen schnell mehr werden: „Weitere Rollerfahrer aus Gronau und Epe, aber auch aus der Umgehung sind herzlich aufgefordert, sich uns anzuschließen“, sagt Erwin Möllerbernd, der den Stein „Rollerfreunde Gronau“ vor gut einem Monat angestoßen hat.
Der 52-Jährige ist seit Jahren begeisterter Rollerfahrer u. gehört schon längere Zeit einem Club in Ibbenbüren an. Da sich die Anfahrt zu den Treffs oder zu Ausfahren jedoch sehr aufwendig gestaltete, lag die Idee nahe, in Gronau selbst einen Club zu gründen. „Als ich auf einem Treffen in Haltern mit Achim Schuster von einem weiteren Rollerfahrer aus Epe gehört habe, der dort sein Interesse an gemeinsamen Ausfahrten bekundete, wurde die Idee konkret“, erklärt Möllerbernd, wie es zur Gründung der „Rollerfreunde Gronau“ kam. Zu den inzwischen sieben Club-„Mitgliedern“ plus Sozias gehört auch Udo Frieling. Was ihm am Rollerfahren so gefällt ? „Das bequeme Dahingleiten und die hohe Alltagstauglichkeit“, gibt der „Helix“-Fahrer nach kurzem Überlegen zur Antwort. Früher war der 48-Jährige Motorradfahrer, doch den Stress mit den schnelleren Vertretern der Zweiradfraktion will er sich heute nicht mehr antun. „Man wird halt älter“, räumt der Gildehauser offen ein, die Freiheit auf zwei Rädern will er dennoch nicht missen.
Ein Mal im Monat wollen sich die Roller-Freaks künftig in ihrem Vereinslokal, dem Portugiesen-Zentrum in Epe, treffen, dort Benzingespräche führen, aber auch ganz allgemein über „Gott und die Welt“ reden. Gemeinsame Ausfahrten stehen selbstverständlich auch auf dem Programm. Eine erste Rundfahrt gab es bereits am Sonntag, als die „Felsenmühle“ in Ochtrup Ziel war. Dort trafen die Gronauer Rollerfreunde auf ihre Kollegen des Rollerclubs Witten. Freundschaftliche Kontakte will man insbesondere aber auch zu den Nachbarclubs, dem Club „Blaue Wolke“ aus Ibbenbüren, den Halterner Großrollerfreunden und den Baumberger Rollerfreunden, knüpfen.
Interessierte Rollerfahrer, die zu den „Rollerfreunden Gronau“ stoßen wollen, werden gebeten, sich an Erwin Möllerbernd ( 0175/ 407 26 15, E-Mail
majesty.2001@freenet.de) zu wenden oder zu einem der kommenden Treffen ins Portugiesen-Zentrum Epe, Laurenzstraße, zu kommen. Die genauen Termine sind bei Möllerbernd zu erfahren. Interessenten können auch aus umliegenden Orten kommen, sollten aber über einen Roller mit mindestens 125 Kubikzentimeter verfügen.
Von Ralf Schippers, Gronau

Quelle:  Westfälische Nachrichten